AKTUELLES


02.10.2021:

Teisnacher wallfahren zum 300. Mal nach Neukirchen

Fast 100 Pilger erneuerten das alte Gelübde aus dem 17. Jahrhundert bei bestem Herbstwetter

Als sich am frühen Samstagmorgen, kurz vor 05.00 Uhr, bei durchaus frischen 4 Grad die Gläubigen auf dem Vorplatz der Pfarrkirche Teisnach zum Pilgermarsch zum knapp 40 km entfernte Neukirchen bei Hl. Blut trafen, schaute noch wenig nach einen Jubiläumsgang aus. Insbesondere der Termin im Herbst war schon sehr ungewöhnlich war aber der Pandemie geschuldet. Trotzdem kam jeder der Pilger mit einem persönlichen Anliegen, dass er gerne mit nach Neukirchen bei hl. Blut tragen wollte. Als dann aber Pilgerführer Robert Graßl pünktlich um 05.00 Uhr zum Aufbruch aufrief und als Vorbeter die Verse vorgab, war allen Beteiligten klar: „Jetzt geht die 300. Wallfahrt nach Neukirchen los!“  der Zug formierte sich schnell hinter der ersten Pilgerkreuzträgerin Andreas Loibl und zügig ging es auf dem Rad- und Fußweg zunächst in Richtung Böbrach. Der Pilgerführer hatte alles bestens organisiert und wurde tatkräftig beim so wichtigen Vorbeten von  Pfarrer Tobias Magerl und Pfarrgemeinderatssprecher Daniel Hof bestens unterstützt. Der notwendige Lautsprecher wurde abwechselnd mit einem eigenen Gurt von Sebastian Stadler und Sebastian Bauer (zwei junge kräftige Burschen) getragen.  
Wer nicht so regelmäßig bei der Wallfahrt dabei ist, war überrascht, welch zügiger Gehrhythmus angeschlagen wurde und auch, dass der Vorbeter selbst in den Steigungen scheinbar kaum außer Atem geriet. So nach und nach kamen immer mehr Pilger dazu, so dass der Pilgerzug bald eine stattliche Länge hatte. Kurz vor der Wiedkapelle wurde die Staatstraße unterquert und auf einem Waldweg ging es in Richtung Böbrach/Robbendorf weiter. Gottlob hatten einige Pilger mitgedacht und konnten der Dunkelheit auf dem unebenen Weg mit Stirn-, Taschen- und Handylampen gut begegnen. Bald ergab sich für die Pilger im monotonen gemeinsamen und vertrauten Gebet eine wohlige innere Ruhe und meditative Entspannung.
Bald grüßte gg. 05.45 Uhr die im Kunstlicht angestrahlte Pfarrkirche St. Nickolaus von Böbrach aus der Ferne und der Zug bewegte sich zügig in Richtung Grafenried, wo eine erste Rast eingelegt wurde. Georg Wölfl, der mit dem Begleitbus der Gemeinde Geiersthal immer zur Stelle war, wartete schon an der vereinbarten Stelle. Erst bei Grafenried, kurz vor 0 7.00 Uhr, löste sich die Dunkelheit langsam in der Dämmerung auf und die im Rücken des Zuges aufgehende Sonne versprach bestes Pilgerwetter. Als der Pilgerzug gg. 08.00 Uhr Arnbruck erreicht hatte, ist er auf fast 100 Personen angewachsen und die Teilnehmer freuten sich auf die erste große Pause mit Wiener Würsten und einer Portion warmen Kaffee.
Mit festlichem Glockengeläute wurde der Teisnach Pilgerzug von der Arnbrucker Pfarrkirche St. Bartolomäus verabschiedet und sogar der Wilde Wein an der Kirchmauer zog mit seiner herbstlich roten Färbung sein Festtagsgewand an.
Mit unvermindert flottem Schritt, jetzt mit Pilgerkreuzträgerin Beate Altmann, die auch als „Weisl“ (Wegfinderin) und zur Verkehrsabsicherung tätig war, ging es auf den längsten Anstieg in Richtung Eck, wo auf der Staatsstraße gottlob  die Feuerwehr Arnbruck die Absicherung übernahm. Jetzt kam die Sonne heraus und entlockte dem herbstlichen Wald die schönsten Farben. Dazu gesellten sich die Texte des Biblischen Rosenkranzes so eindrucksvoll, dass immer mehr eine besondere Stimmung aufkam. Erst kurz nach Eck konnte vom Zug wieder ein steil abführender Waldweg benutzt werden, wo eine Gebetspause eingelegt wurde, um sich auf den sicheren Tritt konzentrieren zu können. Bei Arrach sammelte sich der Zug wieder, um als nächsten Höhepunkt die vor knapp 40 Jahren neuerichtete Kirche St. Wolfgang von Haibühl zu erreichen, wo wieder ein Festgeläut vom Pilgerzug aus Geiersthal/Teisnach kündete. Ein Marienlied entließ die Pilger in die Mittagspause, die für den steilen Anstieg auf den Kolmstein notwendig war, die letzte größere Anhöhe mit seiner Wallfahrtkapelle "Maria Schmerzensmutter“. Hier erwartete auf die Jubiläumspilger erstmals ein wunderbarer Blick auf das sonnenüberflutete Tal mit Neukirchen mit seiner dominanten Wallfahrtskirche. Nach dem kurzen steilen Abstieg hob sich bei den Pilgern die freudige Anspannung, obwohl sich die letzten Kilometer durchaus ein wenig zogen. Das schmerzen der Beine war plötzlich trotzdem kaum mehr wahrnehmbar. Pilgerführer Robert Graßl und die junge Pilgerkreuzträgerin Johanna Kraus, die die Ehre der Schlußkreuzträgerin erhielt, führten den Pilgerzug sicher nach Neukirchen und wurden an der Ortsgrenze bereits von Pfarrer Georg Englmeier in Empfang genommen, der sichtlich erleichtert war, weil seit 2 Jahren jetzt mit der Teisnacher Wallfahrt jetzt endlich wieder ein großer Pilgerzug nach Neukirchen bei Heiligen Blut kam.
Der erste Besuch gg. 14.45 Uhr galt dem großen Pilgerkreuz am Eingang des Pilgerkreuzweges zur Wallfahrtskirche, das 2009 von den Teisnacher dort errichtet worden ist. Es wurde für alle verstorbenen Pilger „ein Vater unser“ gebetet, danach erfolgte der feierliche Einzug der Geiersthal/Teisnacher Wallfahrergruppe, die noch von vielen nachgereisten Passanten verstärkt wurde, so dass Ortspfarrer Georg Englmeier in der Kirche der großen Wallfahrergruppe ein „herzlichen Grüß Gott und Willkommen“ entgegenrief und voller Freude und sichtlich gerührt den Pilgersegen spendet. In der Mitte vor dem Altar war die große Pilgerkerze der Wallfahrergruppe aus dem Teisnachtal platziert und angezündet. Dieser Pilgergang, so hofft er, soll helfen die Pandemie zu beenden und dazu beitragen, dass künftig wieder viele Pilgerzüge nach Neukirchen kommen mögen. Diese sehr feierlichen Grundstimmung verstärkte Pfarrer Tobias Magerl beim Pilgergottesdienst in seiner Festpredigt, als er von einem Tag der freudigen Dankbarkeit sprach, dass dieser Jubiläumspilgerzug jetzt doch glorreich stattfinden konnte. Er dankte allen Beteiligten und Verantwortlichen und besonders dem Pilgerführer. Magerl verwies schon für kommendes Jahre am Samstag nach Christi Himmelfahrt, wo die Wallfahrt wieder am angestammten Termin stattfinden soll.    

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Um 09.00 Uhr, die Wallfahrer sind schon 4 Stunden unterwegs, geht es von Arnbruck in Richtung Eck weiter, wo ein langer Anstieg wartet. Nachdem die Wallfahrt im Herbst stattfand, freuten sich die Pilger über den schön gefärbten Wilden Wein an der Kirchenmauer

















Nach einem erneuten steilen Anstieg wurde die neu errichtete Kirche
in Haibühl gegen Mittag erreicht.
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ca. 5 km vor Neukirchen bei Mais hatten die Pilger wieder Kraft geschöpft und es ging in freudiger Erwartung zur Wallfahrtskirche
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Das erste Pilgerkreuz am Kreuzweg in Neukirchen ist den Wallfahrern aus Geiersthal/Teisnach gewidmet, wo ein „Vater unser“ gebeten worden ist.
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Das Ziel ist erreicht. In der Wallfahrtskirche spendet Ortspfarrer Georg Englmeier den Teisnacher Wallfahrer den Pilgersegen bei ihrer 300. Wallfahrt.
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25.09.2021:

Teisnacher Wallfahrer zum 300. Mal nach Neukirchen bei Hl. Blut

Nur Kriege und Seuchen verursachten Unterbrechungen – Am 2. Oktober ist Jubiläumswallfahrt

Die Wallfahrt zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zählt seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrten. Ihre Geschichte kann beispielhaft für die Entwicklung einer bayerischen Wallfahrt vom 15. bis in das 20. Jahrhundert stehen. Die Neukirchner Wallfahrt stand von Beginn an in besonderer Beziehung zum benachbarten Böhmen.  Nach der gängigen Überlieferung rettete um 1420 eine fromme Bauersfrau das jetzige Neukirchner Gnadenbild vor den Hussiten vom böhmischen Loucim nach Neukirchen b. Hl. Blut. Ein Hussit entdeckt diese Marienfigur, will sie zerstören und wirft sie in den nahegelegenen Brunnen. Die Figur kehrt jedoch wieder an ihren Platz zurück. In der Folgezeit entwickelte sich aus dem gesamten Ostbayerischen Raum bis nach Böhmen eine rege Wallfahrtstätigkeit und Neukirchen bei Heiligen Blut wurde über die Jahrhunderte zu einem Magneten von Marienverehrern, die ihre tiefe Motivation im Gebet und im Fußmarsch über viele Kilometer zur Wallfahrtskirche schöpfen. In der Pfarrchronik von Neukirchen sind aus einem Eintrag aus dem Jahre 1640 alleine aus dem hiesigen Einzugsbereich Wallfahrten aus Arnbruck, Böbrach, Geyersthal (Teisnach), Moosbach, Prackenbach, Ruhmannsfelden, Schönau und Viechtach zu finden. Erstaunlich war auch, dass sich viele Wallfahrten aus dem Böhmischen bis  Klattau und sogar Pilsen nach Neukichen bei Heiligen Blut auf den Weg machten.
Eine erste Erwähnung, seit wann die Gläubigen aus dem Raum Geiersthal/Teisnach nach Neukirchen wallfahren, findet sich ebenfalls in der Pfarrchronik von Neukirchen b. Hl. Blut. Danach ist in einer Notiz niedergelegt, dass im Jahre 1630 schon „viele Pilgerzüge aus dem mittleren Bayerischen Wald nach Neukirchen kamen und auch aus ganz Geiersthal und Teisnach gelobten die Gläubigen  die Wallfahrt, weil sie den schwarzen Tod, die Pest fürchteten und die Gläubigen ihrem Gelöbnis treu blieben!“ Seit dieser Zeit wallfahren die Gläubigen aus der Pfarrei Geiersthal/Teisnach, jetzt Teisnach, mit wenigen Unterbrechungen (Kriege, Seuchen) regelmäßig am ersten Samstag nach Christi Himmelfahrt mit einer stattlichen Anzahl von  120  Pilgern bis über 400 Pilger zu Fuß über die mehr als 40 km lange Wallfahrtsstrecke in das Zentrum des Hohenbogenwinkels. Nur die Pilger aus Ruhmannsfelden wallfahren schon länger nach Neukirchen bei Heiligen Blut. Der langjährige Pilgerführer Harald Gerber gelobte im Jahre 1974 für die gesunde Geburt seiner Tochter die Wallfahrt und blieb ihr über 40mal treu. Dabei bekleidete er 25 Jahre lange das Amt des Pilgerführers von 1993 bis 2018. Den Teilnahmerekord hält Franz Vogl, der fast 50mal nach Neukirchen bei Hl. gepilgert ist. Ein guter Pilgerführer ist für alles verantwortlich, so erzählt Harald Gerber. Dazu gehört die Versicherungspolice, die Zugabsicherung, die Anmeldung beim Landratsamt, die Bestellung der Wallfahrtskerze mit Spendenaufruf, den Bus führ die Rückfahrt, das Begleitfahrzeug bis zur Verbindungsaufnahme mit den Pfarreien in Neukirche und Haibühl, wo eine Zwischenstation eingelegt wird. Vor ihm haben dieses Amt von 1976 bis 1992 Paul Burkhardt und bis 1975 Sepp Grassl innegehabt. Dazu muss an der Spitze des Pilgerzuges das Kreuz getragen werden, was seit 10 Jahren von Daniel Leidl übernommen wird. Zudem muss das Pilgerkreuz am vor Jahren errichteten Kreuzweg in Neukirchen geschmückt werden und die die Kerze an Ort und Stelle gebracht werden. Die Kerze wird meist durch eine Spende aufgrund eines persönlichen Anliegens finanziert. Auch die übrigen Ausgaben werden durch Spenden aufgebracht. Wenn dann auch noch die Akkus für die Lautsprecher frisch geladen sind, kann pünktlich um 05.00 Uhr die Wallfahrt vor der der Teisnacher Pfarrkirche unter feierlichem Glockengeläut gestartet werden.  
Derzeit bekleidet Robert Graßl das Amt des Pilgerführers, der gleich mit der coronabedingen Verschiebung der Wallfahrt zurechtkommen musste und jetzt eben den Termin für 2. Oktober festsetzen konnte, weil die Lockerungen dies möglich machen. Pfarrer Tobias Magerl verbindet in seinen Predigten in der Pfarreiengemeinschaft im Vorgriff auf die Jubiläumswallfahrt am 2. Oktober den tief religiösen und meditativen Sinn des Pilgerganges hin. Aufbruch, gut unterwegs sein und eine glückliche Ankunft seien sowohl bei der Wallfahrt als auch im christlichen Leben von großer Bedeutung. Tatsächlich erhalten das gemeinsame Rosenkranzgebet, die Fürbitten und die Marienlieder in Kapellen und Gotteshäuser unterwegs, gerade auch in jüngeren Jahren vor der Pandemie wieder Zulauf auch von jüngeren Teilnehmern, so dass sich die Pfarrei auf eine rege Teilnahme an der Jubiläumswallfahrt freuen würde.

Bild 1: alte Aufnahme offenbar vor dem 2. Weltkrieg, wo die Teisnacher Wallfahrt noch mit den Gnadenbild empfangen wurden und auch damals schon eine große Pilgerkerze in die Wallahrskirche trugen.
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Bild 2: alte Aufnahme, sicher von der Wallfahrt, kurz vor oder nach dem Krieg bei einer Pause vor einem Wirtshaus - (vielleicht kann ein Leser sagen, wo das war)
Bild "Pfarrei Teisnach:Neukirchen_alt-02.jpg"

Bild 3: Eine Aufnahme aus den 60ziger Jahren beim Rückmarsch, der damals noch üblich war und am frühen Morgen. gg. 05.00 Uhr erfolgte
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Bild 4: eine der jüngsten Aufnahmen aus dem Jahr 2018 beim Einzug in Neukirchen, wo die Teisnacher Pilger vom Neukirchner Pfarrer Georg Englmeier mit seinen Ministranten feierlich in die Wallfahrtskirche geleitet werden
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31.05.2021:

Teisnacher Bücherei warnt vor Gefahren des Internet

Thementisch mit Büchern und Infos aufgebaut

Die im Teisnacher Rathaus untergebrachte Bücherei mit ihren rund 5000 Medien erfreut sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, können doch sehr viele Fachrichtungen und Altersgruppen abgedeckt werden. Es gibt Bücher für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene, angefangen bei Romanen über Sachbücher bis hin zu Krimis und Märchenbücher.
Zudem sind auch Kinder-CD und Hörbücher sowie 20 „Tonies“ Figuren (ab 3 Jahren) und 20 „Tiptoj“-Bücher (aber 4 Jahren) im Sortiment, so dass auch die Kleinsten schon an die Bücherei herangeführt werden können.
Luise Hacker, die Leiterin der Bücherei, ist mit ihren ehrenamtlichen Kolleginnen Ursel Karell, Aloisia Wartner und Katja Hacker stolz, dass die Bücherei nach der langen Ruhepause jetzt wieder dienstags von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr und donnerstags von 15 Uhr bis 18 Uhr für alle Interessierten offen steht.
Damit das Angebot auch weiterhin attraktiv ist, wurde das Sortiment im vergangen Jahr wieder um zirka 400 Exemplare erneuert und aktualisiert, so dass auch Stammkunden wieder neue Leseanreize finden können.
Ganz besonders am Herzen liegen den Frauen aktuell die Gefahren der digitalen Welt für Kinder.
Dazu wurde ein Thementisch aufgebaut, an dem gezielt Ratgeber mit Hintergrundinformationen und Tipps angeboten werden.
Schwerpunkte sind der Missbrauch im Netz „Cypergrooming“, Mobbing im Internet, Gewalt sowie die Spielsucht im Internet.
Der Thementisch wurde zu diesem Zweck liebevoll und auffällig mit einer Bücherspirale gestaltet, so dass er neben der Kinderecke auch gut wahrgenommen wird.
In diesem Zusammenhang weist auch die Pfarrei Patersdorf darauf hin, dass die Bücherei im Pfarrheim ebenfalls wieder jeden Freitag von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet ist und sich Leiterin Marianne Englmeier sehr über eine rege Nachfrage freuen würde.

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Der Thementische rechts neben der Kinderecke weist in diesem Jahre auf die Gefahren im Internt hin
Foto: Herbert Fuchs

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23.02.2021:

Engagierte Mesnerin begeht runden Geburtstag

Das Feiern von runden Geburtstagen ist derzeit nicht möglich. Dennoch sollte der Ehrentag der beliebten Teisnacher Mesnerin Christine Oswald nicht gänzlich unerwähnt bleiben. Am 1. Fastensonntag konnte Pfr. Tobias Magerl zusammen mit Gemeindereferentin Steffi Haimerl und PGR-Sprecher Daniel Hof seiner geschätzten Mitarbeiterin an ihrem Arbeitsplatz im Namen der ganzen Pfarrgemeinde gratulieren. Mit Applaus bedachten die Besucher der Sonntagsmesse die Gratulation an ihre Mesnerin, die seit viereinhalb Jahren mit großem Einsatz den Mesnerdienst in Teisnach versieht.

Bild "Pfarrei Teisnach:Geburtstag-Christine.jpg"
v. l.: PGR-Sprecher Daniel Hof, Mesnerin Christine Oswald, Gemeindereferentin Steffi Haimerl und Pfr. Tobias Magerl vor dem Marienaltar der Teisnacher Pfarrkirche
Foto: Bielmeier

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13.02.2021:

Freudig und tanzend auch im Fasching Gott loben

Schülergottesdienst zum unsinnigen Donnerstag mit über 80 maskierten Gläubigen

Nachdem Corona bedingt der Fasching nahezu komplett ausfallen musste, wollte sich das Vorbereitungsteam der Pfarrgemeinschaft Teisnach-March-Patersdorf um Gemeindereferentin Steffi Haimerl, Sandra Schmid und der Miniband wenigsten zum unsinnigen Donnerstag etwas Besonderes einfallen lassen und den Schülergottesdienst unter das Faschingsmotto fallen lassen. Zur großen Freude der Organisatoren fanden sich tatsächlich über 80 Kinder und Erwachsene zum Gottesdienst ein und was noch schöner war, sie kamen Großteils sehr fantasievoll maskiert.  
Eingangs stellte die Gemeindereferentin einen Zusammenhang zwischen dem Fasching und der frohen Botschaft Jesu her, weil es auch darum um Glück und Frohsinn gehe.
Beim Kyrie mahnte Johannes Hagengruber, dass wir auch selbst für gute Laune verantwortlich sind und mit schlechter Laune auch die Freude anderer Leute verderben. Insgesamt seien wir für die Schöpfung verantwortlich und sollten uns jeden Tag mit ihr neu erfreuen.
Dann kam der Auftritt des Clowns (Thomas Wartner), der erst gestreng gefragt wurde, wieso er den feierlichen Gottesdienst störe. Dann machte er der Gottesdienstleitung klar, dass auch Tanzen und Turnen ein Gebet sein können. Daraufhin erzählte er die Geschichte von einem Gaukler, der als Pater in ein Kloster kam. Weil er nicht beten konnte, tanzte er eben in einer Kapelle zur Ehre Gottes und wurde dann deshalb vom Abt überraschend gelobt, weil er Gott nicht nur mit Worten, sondern mit Leib und Seele geehrt hat. Diese Geschichte hat auch die Teisnacher Gottesdienstleiterin überzeugt, so dass sie den Clown ebenfalls ausdrücklich einlud.
Auch bei den anschließenden Fürbitten dankten Zoe und Luana Kraus für die Gaben, dass man tanzen, singen, springen, spielen und lachen kann. Gedankt wurde auch für die Eltern, die Lehrer, die Helfer in den Heimen und dass Gott im himmlischen Reiche eine Wohnung bereithält.
All die Textbeiträge wurde von der Miniband mit schwungvollen Liedern umrahmt, so dass keine Langeweile aufkam. Als Belohnung wurden an die Kinder noch Süßigkeiten verteilt, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

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08.01.2021:

Heiligen Dreikönig im Zeichen der Sternsinger

In der Pfarreiengemeinschaft kam die Gläubigen diesmal zu den Sternsingern in die Kirchen

Nachdem wegen der Coronapandemie die traditionelle Aussendung der Sternsinger am Feiertag „Heilige Drei König“ nicht möglich war, versuchte das Seelsorgeteam um Pfarrer Tobias Magerl für die Pfarreiengemeinschaft Teisnach-March-Patersdorf eine Alternative zu finden, um der weltgrößten Kinderspendenaktionen auch örtlich zum Erfolg zu verhelfen.  Notgedrungen wurden eben die Rollen getauscht und die Gläubigen kam zu den „Heiligen Drei Könige“ eben in die Kirchen, so begründete der Pfarrer in diesem Jahre die schwierig gewordene Aktion.  Begleitet wird die Aktion mit dem Wahlspruch: „Hellerdennje", da auch in diesen schwierigen Zeiten der Stern hell leuchtet und Hoffnung und Zuversicht verbreiten soll.
Um auf die segensreiche Aktion, die sich in diesem Jahre den armen Kindern in der Ukraine widmet, schlüpften die Ministranten eben in die Dreikönigskleider und versahen so ihren Altardienst. Zudem sprachen sie vor den Gottesdienstbesuchern ihren Sternsingervers: „Wir folgen stets demselben Stern Er weist den Weg, den Weg zum Herrn. Wir wandern nun von Haus zu Haus, und rufen seine Botschaft aus. Gott liebt alle, arm und reich, glaubt es nur er liebt auch euch. Ein Kind hat in einsamer Winternacht für alle das Licht in die Welt gebracht. Wir tragen es weiter und bringen euch heute den Segen der Weihnacht, ihr lieben Leute!“

Pfarrer Magerl dankte den jungen Leuten für ihr Mitmachen und verwies auf die Spendenkörbe in den jeweiligen Gotteshäusern. Mit inbegriffen war dann auch die Dreikönigsweihe der Segenstütchen mit Weihrauch, Kohle, Weihwasser, Kreide, Salz und Aufkleber für die Haustüren, die im Rahmen der Festgottesdienste in March, Teisnach, Patersdorf und Kaikenried zelebriert worden sind. In Geiersthal und Fernsdorf wurden eigene Dreikönigsweihen durchgeführt, damit auch dort die Gläubigen die uralte Tradition der Häuserweihe zu Heiligen Drei König auch im Corona Jahr aufrechterhalten konnten. Dazu verweist der Geistliche ausdrücklich, dass die gesegneten Utensilien in ausreichender Menge bereitgestellt sind und auch noch nachträglich in den Ausgangsbereichen der Kirchen abgeholt werden können. Spenden auch über Spendenkonto Kindermissionswerk "Die Sternsinger", Sakristei, Pfarrbüro über Briefkasten oder Konto der Pfarreien abgegeben werden. Für das kommende Jahr besteht die Hoffnung, dass die Sternsingeraktion wieder gewohnt in Haus zu Hausbesuchen stattfinden kann.

Die Teisnacher Hl. 3 Könige
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Die Geiersthaler Hl. 3 Könige
Bild "Pfarreiengemeinschaft:Geiersthal.JPG"
Die Fernsdorfer Hl. 3 Könige
Bild "Pfarreiengemeinschaft:Fernsdorf.JPG"
Fotos: Herbert Fuchs

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30.11.2020:

Die Kerze mit dem Licht bringt uns eine Botschaft

Nacht der Lichter in der Pfarrkirche Teisnach mit über 60 Kinder und Erwachsene als Hoffnung


Schon seit Urzeiten suchen die Menschen gerade in der dunklen Jahreszeit besonders das Licht. Das Licht steht für Leben, Hoffnung und soll auch eine Botschaft bringen. Unter diesem Motto stand auch die Nacht der Lichter in der Pfarrgemeinde Teisnach, der zu der Gemeindereferentin Steffi Haimerl und Sandra Schmid von der Teisnacher Miniband eingeladen hatten.  Dieser Schülergottesdienst war der erste von verschiedenen Gottesdienstformen, die von der Pfarrei über den Winter einmal im Monat vorgesehen sind.

Während die Gemeindereferentin zusammen mit den Kindern die Texte vortrugen, kümmerte sich die Miniband um die musikalische Gestaltung, wobei auch hier im besonderen Maße die Bedeutung des Lichtes für die Welt und den Menschen in den Mittelpunkt bestellt wurde.

Bezeichnend war die Geschichte mit einem König, der dem jenigen seiner beiden Söhne als Nachfolger einsetzen wollte, der mit lediglich 5 Silbermünzen bis zum Abend eine Halle füllen konnte. Während der erste der beiden sehr günstiges, weil wertloses, ausgepresstes Zuckerrohr einfüllte und sich schon als Sieger wähnte, ließ der jüngere der beiden das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle entfernen und stellte mitten in die Halle eine Kerze auf, die er anzündete, so dass sich schnell die ganze Halle bis in die letzte Ecke mit warmen Licht füllte. Darauf erklärte der König den jüngeren als Nachfolger, weil er die Halle mit etwas füllte, was sie Menschen am Notwendigsten bräuchten und dazu weniger als eine Silbermünze brauchte.

Nach diesem ersten guten Auftakt des Schülergottesdienste werden auch weitere geplant.  Der nächste findet am Donnerstag, den 17. Dez. 2020, gg. 17.00 Uhr, auf dem Kirchenvorplatz in Teisnach statt. Bei schlechtem Wetter wird in die Pfarrkirche ausgewichen. Eingeladen dazu sind nicht nur Schüler.

Bild "Pfarrei Teisnach:Nacht_der_Lichter_Bild.png"
Die Kerzenlichter in der Teisnacher Pfarrkirche erzeugten durchaus eine besondere Atmosphäre, die Jung und Alt
gleichermaßten ergriff.
Foto: Herbert Fuchs

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28.11.2020:

14 neue Ministranten für die Pfarreiengemeinschaft

Die Messdiener wurden in den drei Pfarreien Teisnach, March und Patersdorf feierlich aufgenommen


Es ist schon zur Tradition geworden, dass Pfarrer Tobias Magerl die Messdiener der zur Pfarrgemeinschaft gehörenden Pfarreien Teisnach, March und Patersdorf feierlich in die jeweilige Ministranten Gemeinschaft aufnimmt. Nur war dies in dem besonderen Jahr 2020 wegen der unübersichtlichen Lockdown in der ersten Jahreshälfte aus den bekannten Gründen nicht möglich, so dass sich der Pfarrer mit seiner Gemeindereferentin Steffi Haimerl entschied, die Aufnahmen dann im Spätherbst nachzuholen, was eben jetzt in den Pfarrkirchen Teisnach, Fernsdorf und Kaikenried (für die Pfarrei Teisnach-Geiersthal), March (für die Pfarrei March) und Patersdorf (für die Pfarrei Patersdorf) nicht weniger feierlich nachgeholt worden ist.
In den jeweiligen vom Pfarrer Magerl zelebrierten feierlichen Gottesdiensten durften die jeweiligen neuen Ministranten erstmals mit der typischen rot/weißen Ministranten Kleidung, sozusagen in der Ersten Reihe teilnehmen. Wörtlich sagte er in der Eucharistiefeier zu den Neulingen: „Ihr bringt ihr die Gaben Brot und Wein. Ihr schenkt dem Gottesdienst eine besondere Würde und Festlichkeit. In eurem Auftreten sollt ihr ein Vorbild sein. Euer Dienst soll nicht nur eine praktische Hilfe sein, sondern Ausdruck eures Glaubens an Jesus Christus!“
Da in Geiersthal derzeit nur eine Messe am Freitagvormittag ist und die Ministranten zu dieser Zeit in der Schule sind, ministrieren die Neu-Ministranten vorübergehend auch in Teisnach. Daher wurden die beiden Aufnahmen für Teisnach und Geiersthal zusammengelegt.
In einem Segensgebet für die neuen Ministranten bat der Geitliche um Gottes Kraft und für die Ehrfurcht, dass sich die neuen Messdiener in der Ministrantenrunde immer in einer frohe Gemeinschaft finden sollten.  Auch in den von den Lektoren vorgetragenen Fürbitten wurde um Freude und Ausdauer für die Ministrantenneulinge beim Altardienst gebetet.  
Dann wurde jeweils die feierliche Aufnahme vorgenommen und Gemeindereferentin Steffi Haimerl lobte die Kinder, die sich für diesen wertvollen Dienst zur Verfügung stellen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für ihre jeweilige Pfarrei. Dann rief sie die neuen Ministranten namentlich auf und rief sie zum Altar,  wo sie von ihr bzw. den jeweiligen Oberministranten feierlich ein vom Pfarrer gesegnetes ein Holzkreuz als Zeichen der Aufnahme umgehängt bekamen.


Bild "Pfarreiengemeinschaft:Teisnach.png"
Teisnach/Geiersthal: (vorne v.l.) die Neu-Ministranten Leon Kleingütl, Diana Köppl, Fabian Köppl, Max Nothaft(mittlere Reihe v.l.) Oberministrantin Anna Hollmayr, Neu-Ministrant Thomas Fischl(hinten v.l.) Oberministrant Johannes Haidn, Pfarrer Tobias Magerl, Gemeindereferentin Steffi Haimerl

















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Fernsdorf: (vorne v.l.) die beiden Neu-Ministranten Michael Stiglbauer, und Korbinian Wölfl(hinten v.l.) Gemeindereferentin Steffi Haimerl, Pfarrer Tobias Magerl














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Kaikenried: (vorne v.l.) die Neu-Ministranten Jonas Augustin, Tobias Augustin, Johannes Hagengruber(hinten v.l.) Pfarrer Tobias Magerl, Gemeindereferentin Steffi Haimerl



















Fotos: Herbert Fuchs

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19.11.2020:

Neue Gesichter im Teisnacher Bücherei Team - Dank an die ehemaligen Mitarbeiterinnen


Vor kurzem haben zwei langjährige Mitarbeiterinnen ihr Ehrenamt in der Pfarr- und Gemeindebücherei Teisnach niedergelegt.
Umso erfreulicher, dass sich fast nahtlos drei neue ehrenamtliche Akteure bereit erklärt haben Büchereileiterin Luise Hacker zu unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön geht an die ehemaligen Mitarbeiterinnen Ingrid Rebel und Sophie Kain-Leidl für ihr langjähriges Wirken in der Bücherei Teisnach. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den neuen Mitarbeiterinnen Ursel Karell, Aloisia Wartner und Katja Hacker für ihre Bereitschaft zur Übernahme dieses Ehrenamts.

Auf dem Bild
vorne von links (die neuen) Katja Hacker, Aloisia Wartner, Ursel Karell
hinten von links: Teisnachs Bürgermeister Daniel Graßl, Büchereileiterin Luise Hacker, Geiersthals Bürgermeister Richard Gruber, Pfarrer Tobias Magerl
Bild "Pfarreiengemeinschaft:Buecherei_Teisnach_Gruppenfoto.jpg"

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03.10.2020:

Bei der Erstkommunion stand der Familienkreis im Mittelpunkt

64 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-March-Patersdorf erstmals am Tisch des Herrn


Nach längerer Vorbereitungsphase und angepasstem  Organisationskonzept konnte sie jetzt doch noch im würdigen Rahmen stattfinden, die Hl. Erstkommunion der Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-March-Patersdorf, nachdem die traditionellen Termine im Frühjahr ja aus bekannten Gründen verschoben werden mussten.

Über mehrere Festgottesdienste  verteilt schaffte das Seelsorgeteam um Pfarrer Tobias Magerl dann trotzdem insgesamt eine feierliche Atomsphäre, wo die Kinder in erster Linie im Kreise ihrer Familien dieses hohe Sakrament in Empfang nehmen durften. Wegen der vorgeschriebenen Hygieneabstände musste die Kinder der Pfarrei Patersdorf sogar in die Pfarrkirche nach Teisnach ausweichen, damit wenigstens die Teilnahme aller Eltern sichergestellt werden konnte. In diesem Zusammenhang dankte er besonders diesen Eltern für ihr Verständnis.  Als äußeres Zeichen der hohen Wertschätzung der Familie sollten die Kinder diesmal beim der Kommunionfeier in der Kirche direkt bei  ihren Familien Platz nehmen und durften dann einzeln feierlich ihre Erste Heilige Kommunion am Altar durch den Pfarrer in Empfang nehmen.

Insgesamt bezeichnete Pfarrer Tobias Magerl die vergangenen Monate als „Zeit der Familie“,  weil so viele gewohnte Wege, egal ob zur Schule oder besonders auch in  Kommunionvorbereitung nicht mehr begangen werden konnten. Hier musste man sich, bei der Vorbereitung zur Erstkommunion, umso mehr auf die sehr gute Mitarbeit der Familien stützten, um die wichtigsten grundlegenden Werte zu vermitteln. Insgesamt lobte Pfarrer Magerl die Mitarbeit der Eltern und dankte ihnen deshalb ganz besonders in dieser schwierigen Zeit.
Den Blick in die Zukunft gerichtet gab der Pfarrer zu bedenken, dass wohl weitere  lieb gewordene Traditionen an Allerheiligen oder an Weihnachten neu definiert werden müssen. Dabei müsse bei den Feiern die  Familien noch mehr eingebunden werden. In diesem Zusammengang appellierte er an das  Vertrauen und den Glauben an Gott, um diese so schnell wechselnden Zeiten gut zu überstehen.

Erstkommunionkinder:
Teisnach: Achatz Emilia, Augustin Tobias, Augustin Jonas, Beubl Sonja, Bruckdorfer Emma, Ettl Anton, Globig Clarice, Hagengruber Johannes, Huke Jonathan, Jakob Anna, Kammerer Emilia, Leichtling Philip, Neumann Sina, Neumann Leonie, Oswald Philip, Oswald Dominik, Precht Eilsabeth, Rieglbauer Dustin, Schmid Simon, Sehm Anna, Vogl Nina, Vogl Mia, Wittenzellner Franziska
Geiersthal: Fischer Robert, Fischl Thomas, Kerschbaum Sophia, Kleingütl Leon, Köppl Fabian, Köppl Diana, Nothaft Max, Pfeffer Florian, Polz Lukas, Starmach Sandra, Steinhofer Jonathan, Stiglbauer Michael, Treml Alexandra, Weindl Hanna

Die Bilder stammen von Claudia Ratzka.

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Teisnacher_Maedels_2020.jpg"
Die Mädels aus Teisnach bei ihrer Erstkommunion mit Pfarrer Tobias Magerl (hinten rechts) und Gemeindereferentin Steffi Haimerl (hinten links) vor dem Hochaltar der Pfarrkirche Teisnach

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Teisnacher_Buben_2020.jpg"
Die Teisnacher Buben bei der Erstkommunion vor dem Hochaltar der Pfarrkirche Teisnach mit Pfarrer Tobias Magerl (hinten Mitte) und Religionslehrerin Marlene Aigner (hinten links) und Gmeindereferentin Steffi Haimerl.

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Geiersthal_Kinder_2020.jpg"
Die Kinder aus dem Gemeindegebiet Geiersthal vor dem Hochaltar der Pfarrkirche Teisnach mit Pfarrer Tobias Magerl (hinten Mitte) und Gemeindereferentin Steffi Haimerl (links daneben)

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02.06.2020:

299. Wallfahrt nach Neukirchen

Im Jahr 2021 wird ein großes Jubiläum für die Pfarrei Geiersthal-Teisnach sein: die 300. Wallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Durch die Corona-Einschränkungen konnte jedoch die diesjährige 299. Wallfahrt nicht in gewohnter Weise stattfinden. Kurzerhand entschlossen sich daher Pfarrer Tobias Magerl und PGR-Sprecher Daniel Hof den traditionsreichen Bittgang stellvertretend für die Pfarrgemeinde durchzuführen, damit er somit nicht ganz ausfallen musste. Um 6.00 Uhr früh brachen beide von der Teisnacher Pfarrkirche weg auf und machten sich auf den rund 35 km langen Weg. Mit im Gepäck eine eigens von Mesnerin Christine Oswald gestaltete Wallfahrerkerze. Um 14.45 Uhr erreichten die beiden Pilger schließlich den Wallfahrtsort, wo Ortspfarrer Georg Englmeier die beiden herzlichst begrüßte. Unterdessen hatte sich auch bereits Gemeindereferentin Steffi Haimerl in Neukirchen eingefunden, zusammen wurde in der Klosterkirche der Franziskaner die Pilgermesse in den Anliegen der Wallfahrer gefeiert. Zufällig war noch eine kleine Gruppe von Einzelpilgern aus der Heimat von Pfarrer Magerl in Neukirchen, die sich freudig dem Gottesdienst anschlossen. Müde, aber glücklich, wurden die beiden Wallfahrer schließlich von Gemeindereferentin Haimerl nach Teisnach zurückgebracht. Somit steht dem großen Jubiläum im kommenden Jahr nichts mehr im Wege, die 300. Wallfahrt wird am Samstag, den 15. Mai 2021 dann hoffentlich wieder in gewohnter Weise stattfinden können. Pfarrer Magerl und PGR-Sprecher Hof sind dabei sehr zuversichtlich, dass die Anzahl der Pilger dann im Vergleich zu heuer durchaus gesteigert werden kann, wie beide mit einem Augenzwinkern berichten.

Bild "Pfarrei Teisnach:Neukirchen_Wallfahrt_2020.jpg"
Pfr. Tobias Magerl und PGR-Sprecher Daniel Hof in der Klosterkirche mit der brennenden Wallfahrerkerze
Foto: Haimerl

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08.05.2020:

Auch das Sozialkaufhaus Mosaik hat wieder offen

Nach einer Woche des Einräumens nach der Zwangspause wieder für in gewohnter Weise offen

Das 7 köpfige ehrenamtliche Damenteam um des Teisnacher Sozialkaufhauses „Mosaik“ engagiert sich seit vielen Jahren für die ausschließlich soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Die Kunden kommen zwischenzeitlich aus allen Gesellschaftsschichten von Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch sonstige umweltbewussten Menschen. Die Idee ist nicht nur ein Beitrag zur Schonung von Ressourcen, sie ist auch eine wertvolle Mithilfe für den Umweltschutz und dazu eine zutiefst naheliegend soziale Einrichtung, weil wertvolle Kleidungsstücke und andere wertige Haushaltsartikel oder Kindersachen wieder einer Verwendung zugeführt werden. Darüber hinaus werden nach Abzug aller Nebenkosten immer wieder Mittel für wichtige soziale Einrichtungen oder Notfälle frei und auch eingesetzt, so wie Leiterin Sieglinde Gens immer wieder nicht ohne Stolz versichert.
Nach der Coronapause hat nun das Team die vielen neuen Artikel eine Woche lange geordnet und wieder übersichtlich in Scene gesetzt, so dass sich die Kunden wieder über schöne Schnäppchen freuen dürfen. Darüber hinaus wurden dort auch die vorgeschriebenen Hygienemaßnahme wie Desinfektionsmittel usw. aufgestellt, so dass die Kunden vor Ansteckung sicher sind.

Das Kaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Straße steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach, mit Pfarrer Tobias Magerl an der Spitze und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mosaik_feiert_Jubilaeum_Bild_2.JPG"
So übersichtlich wie auf diesem Bild  präsentiert ab kommenden Montag wieder das Teisnacher Sozalkaufhaus Mosaik in der Adolf-Pfleiderer Straße.

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03.12.2019:

Sozialkaufhaus Mosaik spendet 1000 Euro an den Hospizverein

Gemeinnütziger Verein sucht aktive Begleiter aus dem Raum Viechtach, Ruhmannsfelden, Teisnach


Das Team vom Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ um ihre Leiterin Sieglinde Gens betätigte sich wieder als Weihnachtsengel und besserte mit einer namhaften Spende die Finanzlage einer örtlichen, gemeinnützigen  Organisation auf. Diesmal fiel die Wahl auf den Hospizverein Zwiesel-Regen e.V. und die Vereinsvorsitzende Heidemarie Horenburg machte sich gerne auf den Weg nach Teisnach, um den symbolischen Scheck entgegenzunehmen und der gesamten Mosaikbelegschaft persönlich zu danken.

Der Hospizverein wurde im Jahre 1999 gegründet und macht es sich zur Aufgabe sterbende, schwerstkranke oder Trauernde zu begleiten, damit diese nicht in dieser schweren Zeit alleine sind. Der Verein hat derzeit 215 Mitglieder, wobei 71 davon ausgebildete Hospizbegleiter sind. Diese Begleiter kommen aus allen Berufsgruppen und Schichten der Gesellschaft und sind zwischen 25 und 85 Jahre alt. Die Vorsitzende weist darauf hin, dass die Begleiter nur auf Anforderung der Betroffenen, der Angehörigen oder eines Arztes ausschließlich ehrenamtlich tätig werden. Erstattet werden nur die Fahrkosten. Über den Zeitansatz müsse die jeweiligen Situation und der Bedarf des Betroffenen, aber auch die des Begleitenden entscheiden. Das größte Kapital, was die Begleiter mitbringen, ist eben „Zeit und Zuwendung“, so bringt es Frau Horenburg auf den Punkt. Dabei müsse auch bedacht werden, dass die Hospizbegleiter keine Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung leisten.

Sie selber will auch in Zukunft viel Werbung für diese Tätigkeit machen, weil auch die Begleiter sehr viel aus diesen Gesprächen und Begegnungen mitnehmen können und großteils sehr viel menschliche Erfüllung finden. Der Vorteil der Hospizbegleiter ist, dass diese auch über Dinge mit den Betroffenen sprechen, die von den Angehörigen oft verdrängt werden, wie etwa der zu erwartende nahe Tod.
Frau Horenburg möchte gerne wieder eine Hospizgruppe im Bereich Viechtach, Ruhmannsfelden, Teisnach wiederbeleben, weil hier leider noch einer größerer Fehlbedarf sei und würde sich gerne auch für eine kleinere Gruppe zu einem Infoabend zur Verfügung stellen. Sie wäre erreichbar unter der Homepage www.hospizverein-Zwiesel.de oder Tel. 09922/99369. Die Spende würde sie gerne in die Ausbildung von neuen Begleiterinnen verwenden.
Dies war auch im Sinne des Mosaikteam, das sich über den sinnvollen Einsatz der Spende freut. Frau Gens machte in diesem Zusammenhang auf weitere Spenden für andere gemeinnützige Einrichtungen aufmerksam, die immer wieder gemacht werden können. Das insgesamt 7köpfige Mosaikteam engagiert sich seit vielen Jahren für die  soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten und sind für das Angebot sehr dankbar. Die Leiterin, Frau Gens, macht wieder darauf aufmerksam, dass die Spenden nur möglich sind, weil meist sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Das Kaufhaus hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.  Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt  Bedürftige und sozial wertvolle Einrichtungen eingesetzt werden können.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mosaikspende_an_Hospitzverein.JPG"
Mit sichtlicher Freude übergibt Sieglinde Gens den Scheck über 1000 Euro an Heidemarie Horenburg und auch die anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Mosaikteams Tirkia Nassar, Haneen Abufarah, Elisabeth Zellner, Maria Hanninger, Waldtraud Weindl und Martha Heimerl freuen sich mit.  
  
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01.12.2019:

Vorstellung der Erstkommunionkinder

In allen drei Pfarrkirchen der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-March Patersdorf wurden am 1. Adventssonntag die Kommunionkinder den Pfarrgemeinden vorgestellt.


Insgesamt 61 Kinder waren der Einladung gefolgt. Pfarrer Tobias Magerl, Pfarrvikar Joseph und Gemeindereferentin Steffi Haimerl stellten die Kinder der 3. Klassen namentlich vor und baten die Pfarrangehörigen um Gebetsbegleitung in den nächsten Monaten bis zur Erstkommunion im April 2020.

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Kommunionkinder_20_Teisnach.jpg"
Pfr. Tobias Magerl mit 37 Kommunionkindern in Teisnach. (Foto: Muhrhauser)

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22.11.2019:

2.000 Euro für Bedürftige im Raum Teisnach

Philipp Rank von der Sonnenapotheke unterstützt Wirken von Frau Hildegart Weiler


Auch in diesem Jahr entschloss sich der Teisnacher Apotheker Philipp Rank von der dortigen Sonnenapotheke zu einer größeren sozialen Spende anstelle von Kundengeschenke zur. Vorweihnachtszeit. Damit, so ist er fest überzeugt, kann dem einen oder anderen oft wirklich spürbar geholfen werden, was wohl auch im Sinne eines großen Teiles seiner Kunden ist.
In Absprache mit dem örtlichen Pfarrer Tobias Magerl wird der Betrag in diesem Jahr an Frau Hildegard Weiler aus Böbrach übergeben, die sich seit vielen Jahren schon in sehr vielfältiger Weise im Raum Teisnach für Hilfsbedürftige in vielen Lebenslagen, Familien, sozial Benachteiligte, Alleinerziehende, Jugendliche in Ausbildung, ältere Mitbürger, deren Rente sehr knapp ist oder sich sonst nicht mehr helfen können und unschuldig in Not Geratene kümmert. Pfarrer Magerl nahm die Spende für die Katholische Kirchenstiftung St. Margarete Teisnach entgegen und garantiert für die 100prozentig zweckgebundene Verwendung der Gabe, weil er das Wirken von Frau Weiler seit vielen Jahren mit großer Hochachtung verfolge und überzeugt ist, dass diese für eine segensreichen Verwendung der Geldspende stehe und auch weiß, wer eine Zuwendung am Notwendigsten braucht.

Bild "Pfarrei Teisnach:Spende_Rank.jpg"

Apotheker Phillipp Rank(rechts) übergibt seine Spende von 2000 Euro an Hildegart Weiler (mitte) für deren soziales Engagement Pfarrer Tobias Magerl (li.) bürgt.

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15.10.2019:

Mosaikteam spendet 1.000 Euro an den Waldkindergarten

Teisnacher Sozialkaufhaus will damit ihren Teil zu der naturnahen Kindererziehung beisteuern


Da staunte die 4-köpfige Betreuergruppe der Waldkindergartengruppe Teisnach nicht schlecht, als sie an der idyllische gelegenen Schutzhütte am oberen Ende des Hochfeldes Besuch von 6 Damen des Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ bekamen. Das ausschließlich ehrenamtlich tätige Team um Leiterin Sieglinde Gens entschloss sich zu einer gemeinnützigen Spende für die neue Kindergartenform in Teisnach, um damit auch ihre Sympathie für diese wertvolle Betreuungs- und Erziehungseinrichtung zu zeigen.  Das insgesamt 7köpfige Mosaikteam engagiert sich seit vielen Jahren für die ausschließlich soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Zudem leisten sie mit ihrem Verkaufsladen in der Adolf-Pfleiderer Straße einen erheblichen Anteil der Nachhaltigkeit. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten von Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch sonstige umweltbewussten Menschen. Frau Gens machte deutlich, dass die Spenden nur möglich sind, weil immer wieder sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Das Kaufhaus steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.  Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt Bedürftige und sozial wertvolle Einrichtungen eingesetzt werden können. Im aktuellen Fall sei jetzt eben der Teisnacher Waldkindergarten an der Reihe gewesen, der sicherlich in der Anfangszeit sehr auf Spenden angewiesen ist.

Voller Freude über die unerwartete Spende stelle die Annika Hödl, die Gründerin und Leiterin des Waldkindergartens „Wald- und Wiesenkinder Teisnach“ den Mosaikdamen die Kindergarteneinrichtung, inmitten der offenbar gut aufgelegten Kindergartenkinder, kurz vor. Die Einrichtung wird vom gemeinnützigen Verein „Natur braucht Zukunft e.V.“ getragen, dessen Vorsitzender Thomas Grotz ist.  Dieser stellt dazu sehr großzügig den Kindern auch seinen Hof für verschiedene Aktionen während des Vormittages zur Verfügung. Der Waldkindergarten bietet derzeit 21 Kinder im Alter von 2½-6 Jahren Betreuungsplätze an und wird von 4 pädagogischen Fachkräften begleitet, die allesamt bereits Erfahrung mit Kindern im Wald haben.
Der größte Finanzbedarf sei für die Schutzhütte als zentrale Anlaufstelle notwendig, wo aktuell noch Dachziegel, eine Schutzfolie, eine neue Hängematte und ein Sonnensegel notwendig sind. Frau Hödl bedankte sie dabei ausdrücklich für die schon getätigten Spenden so vieler Gönner und versicherte dem Mosaikteam, dass auch ihre Spende sehr willkommen sei und gut angelegt werde. Konkret im Auge habe sie einen ausrangierten Bauwagen, der als Aufbewahrungsort für Spielgeräte gebraucht werde.  

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Mosaikspende_an_Waldkindergarten.jpg"
Auch die Kinder des Waldkindergartens freuen sich vor ihrer schmucken Schutzhütte sichtlich über die Spende des Mosaikteams, die Sieglinde Gens an Annika Hödl (beide Bildmitte) übergab.  Mit dabei v.l. knieend: Ania Bergbauer, Michaela Piller und Maxi Greif (Betreuerinnen des Waldkindergarens) und stehend von links: Claudia Stieglbauer, Lieselotte Zellner, Maria Hanninger, Martha Heimerl und Waldtraud Weindl
Foto: Herbert Fuchs


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21.08.2019:

Ein Dorf feiert seine Kirche und seinen Patron

Filialkirche Pius X vor 60 Jahren erbaut – Pfarrer Tobias Magerl nennt Kirchenpatron ein Vorbild für alle


Zum Patrozinium versammelte sich nahezu die gesamte Ortschaft Fernsdorf und auch einige Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf, um in Gedenken an den „Heiligen Pius X.“ (der Kirchenpatron) auch das 60jährige Kirchenjubiläum der festlich geschmückten Nebenkirche zu feiern.
Pfarrer Tobias Magerl begrüßte eingangs  besonders die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Hans Edenhofer an der Spitze und die Pfarrgemeinderatsmitglieder mit dem Vorsitzenden Daniel Hof. Auch die Katholische Landjugend fiel durch eine starke Abordnung auf.

Der Geistliche dankte auch dem Männergesangsverein Geiersthal mit Chorleiter Hans Huber, der den Festgottesdienst gesanglich aufwertet. Die Waidlermesse aus der starken Kehle von über 20 gut geübten Sängern erfüllte ergreifend das gesamte Kirchenschiff, so dass der äußere Rahmen sich würdevoll der Predigt anpasste. Magerl skizzierte dabei den Kirchenpatron Pius X. , der von 1903 bis 1914 Papst war, als modernen Heiligen. Pius X. führte den Katechismus ein, sorgte sich sehr um die jungen Christen und um die Bildung der Priester. Dazu gilt er als Kirchenreformer, so dass Fernsdorf auf den Kirchenpatron stolz sein darf. Dazu bezeichnete der Pfarrer den Heiligen wegen seiner Standfestigkeit als Vorbild für uns alle und schloss seine Predigt mit „Heiliger Papst Pius, bitte für uns!“
Mit der Kirche besitzt Fernsdorf seit 60 Jahren einen Mittelpunkt, der von der gesamten Dorfgemeinschaft angenommen wird. Dazu gratulierte Pfarrer Magerl den Fernsdorfern und dankte den vielen freiwilligen Helfern all die Jahre hindurch und besonders Mesner Georg Wölfl, für seinen umfassenden Einsatz über viele Jahrzehnte.
Georg Wölfl ließ dann die Baugeschichte der Filialkirche Revue passieren. Nachdem die ersten Gottesdienste in Fernsdorf 1957 in der Gaststube des Gasthauses Maurer stattfinden mussten, reifte in der Dorfbevölkerung der Plan, doch selber eine Kirche zu bauen und der damalige Pfarrer Dickinger aus Teisnach unterstützte diesen Plan nachhaltig. Schließlich genehmigte das Bistum Regensburg das Vorhaben und am 7. Sept. 1958 erfolgte mit der Grundsteinlegung der Baubeginn durch die Firma Mäder aus Teisnach und vielen fleißigen Fernsdorfern, nach den Plänen von Architekt Ritz aus Viechtach. Nach nur einjähriger Bauzeit konnte die Kirche fast vor genau 60 Jahren, am 30. August 1959 von Domkapitular August Kufner eingeweiht werden und bildet in einer modernen Bauweise das Wahrzeichen von Fernsdorf. Als Kirchenpatron wurde der Heilige Papst Pius X. ausersehen.
Erst nach weiteren 3 Jahren bekam die Kirche ihr Geläut mit 3 Glocken von der Firma Perner aus Passau. Im gleichen Jahr wurde auch die große Muttergottes-Statue an der rechten Vorderseite des Kirchenschiffes platziert, die damals von Pfarrer Krieger mit dem VW Käfer feierlich in einem Autokorso nach Fernsdorf gebracht wurde.
1984 musste die Kirche mit großem Aufwand für fast ½ Million DM innen und außen renoviert werden. Damals wurden der Boden, die Decke, die Fenster und auch die Außenfassade erneuert. Drei Jahre später bekam die Kirche einen aufwendig geschnitzten Kreuzweg, der über 15 Stationen verfügt. Die letzte Station soll ein Gedenken an die Auferstehung sein und war eine Spende der Gemeinde Geiersthal. Im Jahre 1993 wurde schließlich eine lebensgroße Statue des von der Schnitzerei Kopf in Teisnach gefertigen Heiligen Pius X. an der linken Vorderseite des Hauptschiffes angebracht, die seither an den Kirchenpatron erinnert. Den baulichen Schlusspunkt setzte vorläufig die Erneuerung des Kirchenumfeldes im vergangenen Jahr, wo auch ein barrierefreier Zugang geschaffen worden ist.  Hinzu kam die Anschaffung einer neuen Kirchenorgel, eine Spende der Firma Kuchler.
Wölfl erinnerte in einer Laudatio unter Applaus der Gottesdienstbesucher an die bisherigen 4 Pfarrer, die für die Kirche zuständig waren, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Kirchenreinigern, den Blumenspendern, den Ministranten und Lektoren, den Organisten und all  jenen, die er wohl vergessen hatte.
Die Dorf- und Kirchengemeinschaft traf sich anschließend auf Einladung der Familie Mariele und Ludwig Späth in deren Maschinenhalle zu einer kleinen Nachfeier. Hier setzte der Geiersthaler Männergesangsverein mit dem Arberlied emotional nochmal einen Höhepunkt, der die Dorffeier würdevoll abschloss.


Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_4_vom_Festgottesdienst.jpg"
Pfarrer Tobias Magerl umringt von seinen Ministranten beim Festgottesdienst in der voll besetzten und schön geschmückten Filialkirche Pius X in Fernsdorf


Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_des_Pius_X.jpg"  

Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_von_Georg_Woelfl.jpg"

1993 kam die Figur des Hl. Pius X an die linke Seite des Hauptschiffes der Kirche




Der Fernsdorfer Mesner Georg Wölfl ließ die 60jährige Geschichte der Kirche nochmals Revue passieren



Fotos: Herbert Fuchs





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22.05.2019:

„Der Friede Jesu und mit dem Kreuz untrennbar verbunden“

Beim Kapiteljahrtag mit Weihbischof Dr. Josef Graf gab es durchaus sehr mahnende Worte


Zum Kapiteljahrtag in der Pfarrkirche St. Margareta in Teisnach war hoher Besuch angesagt. In einem Pontifikalamt gedachte der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf zusammen mit seinen Mitbrüdern aus dem Dekanat Viechtach der verstorbenen Priester und kirchlichen Mitarbeitern bei einem festlichen Gottesdienst. Beim feierlichen Einzug begleiteten die Ministranten und insgesamt 16 Pfarrer und Diakone aus dem Dekanat den hohen Ehrengast aus Regensburg in die festlich geschmückte Pfarrkirche, wo sich auch eine große Anzahl an Gläubigen eingefunden hatten.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Männergesangverein Geiersthal, der unter der Leitung von Johann Huber passend die Waidlermesse vortrugen und akustisch eindrucksvoll das große Kirchenschiff des Kirchenraums erfüllten. Begleitet wurde der Chor  von Resi Baumgartner und Christa Preisser auf der Zither.
Bei der Begrüßung freute sich der örtliche Pfarrer Tobias Magerl über den bischöflichen Besuch aus Regensburg, von Dekan Dr. Werner Konrad und seinen Mitbrüdern. Besonders freute den Ortspfarrer der zahlreiche Besuch der Gläubigen aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf, sowie dem gesamten Dekanat Viechtach.  
Der Weihbischof ging eingangs auf die Bedeutung des Kapiteltreffens ein und bezog dann aber bei der anschließenden Predigt in einigen sehr schwierigen Themen Stellung. Zunächst bedauerte er die immer wieder negativen Nachrichten in den Medien über die Kirche, wie etwa der jüngste Streik der Kirchenfrauen, die auf einem etwas geschmacklosen marienähnlichen Bild der Gottesmutter den Mund zugeklebt hätten. Dabei müssten auch diese Frauen einsehen, dass schon aus der Polarität der Geschlechter eine Rollenteilung vorgegeben sei und hier sei eben auch die Priesterweihe in der katholischen Kirchen nur für Männer vorgesehen, erklärt der hohe Kirchenmann.
Weiter verwies DR. Graf in diesem Zusammenhang auf den Zustand in der evangelischen Kirche, die das Thema der Priesterweihe für Frauen schon abgeräumt hätten und trotzdem mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

Auch auf den Missbrauchs Skandal ging der Weihbischof ein und bedauerte, dass deswegen viel praktizierende Christen unschuldig angefeindet werden. Hier zog er den Vergleich zum Apostel Paulus, der wegen seines Glaubensbekenntnisses sogar gesteinigt worden sei. Der Weihbischof dankte den Gläubigen im Kirchenrund für ihre Standhaftigkeit und rief alle Christen auf mit den vielen Schultern die Verfehlungen einiger Weniger mitzutragen, weil man innerhalb der Kirche schon immer Spannungen aushalten musste. Er verwies dabei auf Jesus Christus, der die Spannungen sogar bis ans Kreuz mitgetragen hat.
Der Weihbischof stellte dann den Jesu Frieden in den Mittelpunkt des christlichen Denkens, der nur mit dem Kreuz möglich sei. Nur dadurch könne die Kirche und unser Glauben etwas bieten, was über diese Welt hinausgeht. Graf vergleicht die Jesunachfolge manchmal auch mit der Kreuznachfolge, die aber schließlich von einer Lebensbotschaft ohne Grenzen kündet.
Bei den Fürbitten bat Friedl Treimer für mehr Mut, Glauben und das Seelenheil aller verstorbenen Priester und aller Gläubigen. Dekan Dr. Werner Konrad dankte in seinem Schlusswort allen Beteiligten für den würdevollen Festgottesdienst und besonders dem hohen Kirchenmann aus Regensburg für seine persönliche Teilnahme.

Bild "Pfarrei Teisnach:Kapiteljahrtag_Grosse_Runde_der_Pfarrer_mit_Weihbischof.JPG"
Ortspfarrer Tobias Magerl (rechts) begrüßt den Weihbischof Dr. Josef Graf (3.v.l.) im Rund seiner Mitbrüder aus dem Dekanat

Bild "Pfarrei Teisnach:Weihbischof_Dr._Graf_Bild_2.JPG"
Weihbischof Dr. Josef Graf richtete in seiner Predigt
sehr mahnende Worte an die Gläubigen


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06.05.2019:

Geballte Mesner-Kompetenz in Teisnach

Frühjahrstreffen des Mesnerverbandes erstmals in der Bayerwaldgemeinde

Zusammen mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Brandl aus Straubing haben sich die Mesner der Region Straubing-Deggendorf zu ihrem Frühjahrstreffen in Teisnach eingefunden. Rund 50 Mesnerinnen und Mesner waren der der Einladung in den Bayerischen Wald gefolgt. In der Pfarrkirche St. Margareta bildete die Messfeier mit Ortspfarrer Tobias Magerl den Auftakt des gemeinschaftlichen Nachmittags, Organistin Steffi Haimerl begleitete den kräftigen Gesang der versammelten Mesner mit der Orgel. Nachdem die sechs heimischen Mesner aus Teisnach, Patersdorf, Geiersthal, Fernsdorf und Kaikenried den Lektorendienst während des Gottesdienstes übernommen hatten, gab Pfr. Magerl im Anschluss daran eine kurze Kirchenführung durch das neugotische Gotteshaus. Schwer beeindruckt zeigten sich die anwesenden Kirchen-Spezialisten dabei vor allem auch von der geräumigen und perfekt organisierten Sakristei von Teisnachs Mesnerin Christine Oswald. Im Pfarrsaal folgte anschließend ein reger Informationsaustausch, Straubings Stiftsmesner Gerhard Brandl verwies dabei auf aktuelle Termine und dankte herzlich für die Gastfreundschaft der örtlichen Mesner, die abschließend für ein reiches Küchenbuffet und eine deftige Brotzeit gesorgt hatten.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mesnertreffen_Teisnach_2019.jpg"
Die Mesner in der Teisnacher Pfarrkirche mit Ortspfarrer Tobias Magerl und Vorsitzendem Gerhard Brandl (2. von rechts)

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06.05.2019:

Ein Strauß Blumen für das Teisnacher „Mosaikteam“

Sozialkaufhaus unterstützt Förderzentrum Viechtach mit großzügiger Spende

Teisnach. Da staunten die verantwortlichen Leiterinnen des Sonderpaedagogischen Förderzentrum Viechtach (SFZ), als sie die Nachricht erhielten, dass vom Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ eine stattliche vierstellige Spende an den Förderverein der Schule gegangen ist.  Das 7köpfige Damenteam engagiert sich seit vielen Jahren für die ausschließlich soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten von Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch sonstige umweltbewussten Menschen. Das Kaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Straße steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.
Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben dem Mosaikteam immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt  Bedürftige eingesetzt werden können:, „Wo Hilfe gebraucht wird, versucht man zu helfen“!  so ist das Motto des von Teams um Sieglinde Gens. Als das Mosaikteam vom Bedarf beim Förderzentrum hörte, war klar, dass sie hier helfen würden.
Als Dank für die spontane und überraschende Unterstützung besuchten nun die Schulleiterin Birgit Heigl-Venus und ihre Stellvertreterin Christina Riedl-Pradel mit einem Blumenstrauß und Dankeschönpralinen  die vollkommen ehrenamtlich tätigen Damen in Teisnach, um ihre Anerkennung auszusprechen. Im Förderzentrum sind derzeit 120 Schüler aus dem gesamten Altlandkreis Viechtach in 5 Ganztagsklassen und 4 Regelklassen untergebracht. Dazu kommen nochmals 20 Kinder aus schulvorbereitender Maßnahmen, die ebenfalls betreut werden. Im Förderzentrum liegt der Bildungsschwerpunkt beim Erlernen der Sprache und dazu die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder, die für ein hohes Maß an Lebenskompetenz notwendig sind. Die beiden Pädagoginnen berichteten, dass besonders die Ganztagsschule erhebliche Lehrmittel einfordere und mit dieser segensreichen Spende jetzt auch zusätzliche Lehrmittel und Lehraktivitäten angeschafft und unternommen werden können, die nach der rechtlichen Finanzausstattung nicht vorgesehen wären.
Frau Gens machte deutlich, dass die Spenden nur möglich sind, weil immer wieder sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Zusätzlich mit Spenden bedacht worden sind auch noch Pfarrer Joseph für seiner Heimat in Indien, wo es eine Überschwemmung gab, die Tafel Viechtach, das Tierheim Pometsau, Behinderteneinrichtung Schreinermühle, Kinderheim Kostenz und die Lebenshilfeeinrichtung Schweinhütt.

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Ein Dankeschön mit einem Strauß Blumen und einem Präsent vom Förderzentrum Viechtach an das Mosaikteam Teisnach im ansprechenden Ambiente des Sozialkaufhauses (v.l. Martha Heimerl, Konrektorin Christina Riedl-Pradel, Schulleiterin Birgit Heigl-Venus von der Förderschule, Mosaikleiterin Sieglinde Gens, Jutta Müller-Dietz und  Claudia Stieglbauer)
Foto: Herbert Fuchs


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21.01.2019:

Hans Edenhofer als Kirchenpfleger bestätigt

Teisnacher Kirchenverwaltung konstituiert sich


Bereits kurz nach der konstituierenden Sitzung, bei der Hans Edenhofer einstimmig als Kirchenpfleger wiedergewählt wurde, hat die neue Kirchenverwaltung ihre Arbeit aufgenommen: In einer Bestandsaufnahme aller kirchlichen Gebäude soll ein Plan über zukünftige Sanierungsmaßnahmen erstellt werden. Als erstes wurde die Teisnacher Pfarrkirche begutachtet, ehe sich die Mitglieder im Mosaikladen von Frau Sieglinde Gens die Einrichtung vorstellen ließen, ein Erfahrungsaustausch mit den ehrenamtlich tätigen Frauen schloss sich an. Im Rahmen der Sonntagsmesse in Teisnach schließlich wurden zwei verdiente Mitglieder aus der Kirchenverwaltung offiziell verabschiedet: Georg Wittmann gehörte dem Gremium 24 Jahre an, Rupert Kerscher 12 Jahre. Pfarrer Tobias Magerl verlieh den Ausgeschiedenen die bischöfliche Urkunde und bedankte sich für das jahrelange Engagement, was die Gläubigen mit einem kräftigen Applaus bedachten. Kirchenpfleger Hans Edenhofer und PGR-Sprecher Daniel Hof überreichten den beiden ehemaligen Mitgliedern im Namen der Pfarrei als kleine Anerkennung ein Präsent.

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Die neue Teisnacher Kirchenverwaltung: (von links) Hans Kasparbauer, Daniel Hof (Vertreter des PGR), Georg Wölfl, Pfr. Tobias Magerl, Sepp Hacker, Kirchenpfleger Hans Edenhofer, Anna Niedermeier und Georg Hinkofer (Foto: Oswald)

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Verabschiedung langjähriger Mitglieder: (von links) Pfr. Tobias Magerl, PGR-Sprecher Daniel Hof, Rupert Kerscher , Georg Wittmann und Kirchenpfleger Hans Edenhofer (Foto: Muhrhauser)