AKTUELLES



03.12.2019:

Sozialkaufhaus Mosaik spendet 1000 Euro an den Hospizverein

Gemeinnütziger Verein sucht aktive Begleiter aus dem Raum Viechtach, Ruhmannsfelden, Teisnach


Das Team vom Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ um ihre Leiterin Sieglinde Gens betätigte sich wieder als Weihnachtsengel und besserte mit einer namhaften Spende die Finanzlage einer örtlichen, gemeinnützigen  Organisation auf. Diesmal fiel die Wahl auf den Hospizverein Zwiesel-Regen e.V. und die Vereinsvorsitzende Heidemarie Horenburg machte sich gerne auf den Weg nach Teisnach, um den symbolischen Scheck entgegenzunehmen und der gesamten Mosaikbelegschaft persönlich zu danken.

Der Hospizverein wurde im Jahre 1999 gegründet und macht es sich zur Aufgabe sterbende, schwerstkranke oder Trauernde zu begleiten, damit diese nicht in dieser schweren Zeit alleine sind. Der Verein hat derzeit 215 Mitglieder, wobei 71 davon ausgebildete Hospizbegleiter sind. Diese Begleiter kommen aus allen Berufsgruppen und Schichten der Gesellschaft und sind zwischen 25 und 85 Jahre alt. Die Vorsitzende weist darauf hin, dass die Begleiter nur auf Anforderung der Betroffenen, der Angehörigen oder eines Arztes ausschließlich ehrenamtlich tätig werden. Erstattet werden nur die Fahrkosten. Über den Zeitansatz müsse die jeweiligen Situation und der Bedarf des Betroffenen, aber auch die des Begleitenden entscheiden. Das größte Kapital, was die Begleiter mitbringen, ist eben „Zeit und Zuwendung“, so bringt es Frau Horenburg auf den Punkt. Dabei müsse auch bedacht werden, dass die Hospizbegleiter keine Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung leisten.

Sie selber will auch in Zukunft viel Werbung für diese Tätigkeit machen, weil auch die Begleiter sehr viel aus diesen Gesprächen und Begegnungen mitnehmen können und großteils sehr viel menschliche Erfüllung finden. Der Vorteil der Hospizbegleiter ist, dass diese auch über Dinge mit den Betroffenen sprechen, die von den Angehörigen oft verdrängt werden, wie etwa der zu erwartende nahe Tod.
Frau Horenburg möchte gerne wieder eine Hospizgruppe im Bereich Viechtach, Ruhmannsfelden, Teisnach wiederbeleben, weil hier leider noch einer größerer Fehlbedarf sei und würde sich gerne auch für eine kleinere Gruppe zu einem Infoabend zur Verfügung stellen. Sie wäre erreichbar unter der Homepage www.hospizverein-Zwiesel.de oder Tel. 09922/99369. Die Spende würde sie gerne in die Ausbildung von neuen Begleiterinnen verwenden.
Dies war auch im Sinne des Mosaikteam, das sich über den sinnvollen Einsatz der Spende freut. Frau Gens machte in diesem Zusammenhang auf weitere Spenden für andere gemeinnützige Einrichtungen aufmerksam, die immer wieder gemacht werden können. Das insgesamt 7köpfige Mosaikteam engagiert sich seit vielen Jahren für die  soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten und sind für das Angebot sehr dankbar. Die Leiterin, Frau Gens, macht wieder darauf aufmerksam, dass die Spenden nur möglich sind, weil meist sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Das Kaufhaus hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.  Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt  Bedürftige und sozial wertvolle Einrichtungen eingesetzt werden können.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mosaikspende_an_Hospitzverein.JPG"
Mit sichtlicher Freude übergibt Sieglinde Gens den Scheck über 1000 Euro an Heidemarie Horenburg und auch die anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter des Mosaikteams Tirkia Nassar, Haneen Abufarah, Elisabeth Zellner, Maria Hanninger, Waldtraud Weindl und Martha Heimerl freuen sich mit.
  
  
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22.11.2019:

2.000 Euro für Bedürftige im Raum Teisnach

Philipp Rank von der Sonnenapotheke unterstützt Wirken von Frau Hildegart Weiler


Auch in diesem Jahr entschloss sich der Teisnacher Apotheker Philipp Rank von der dortigen Sonnenapotheke zu einer größeren sozialen Spende anstelle von Kundengeschenke zur. Vorweihnachtszeit. Damit, so ist er fest überzeugt, kann dem einen oder anderen oft wirklich spürbar geholfen werden, was wohl auch im Sinne eines großen Teiles seiner Kunden ist.
In Absprache mit dem örtlichen Pfarrer Tobias Magerl wird der Betrag in diesem Jahr an Frau Hildegard Weiler aus Böbrach übergeben, die sich seit vielen Jahren schon in sehr vielfältiger Weise im Raum Teisnach für Hilfsbedürftige in vielen Lebenslagen, Familien, sozial Benachteiligte, Alleinerziehende, Jugendliche in Ausbildung, ältere Mitbürger, deren Rente sehr knapp ist oder sich sonst nicht mehr helfen können und unschuldig in Not Geratene kümmert. Pfarrer Magerl nahm die Spende für die Katholische Kirchenstiftung St. Margarete Teisnach entgegen und garantiert für die 100prozentig zweckgebundene Verwendung der Gabe, weil er das Wirken von Frau Weiler seit vielen Jahren mit großer Hochachtung verfolge und überzeugt ist, dass diese für eine segensreichen Verwendung der Geldspende stehe und auch weiß, wer eine Zuwendung am Notwendigsten braucht.

Bild "Pfarrei Teisnach:Spende_Rank.jpg"

Apotheker Phillipp Rank(rechts) übergibt seine Spende von 2000 Euro an Hildegart Weiler (mitte) für deren soziales Engagement Pfarrer Tobias Magerl (li.) bürgt.

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15.10.2019:

Mosaikteam spendet 1.000 Euro an den Waldkindergarten

Teisnacher Sozialkaufhaus will damit ihren Teil zu der naturnahen Kindererziehung beisteuern


Da staunte die 4-köpfige Betreuergruppe der Waldkindergartengruppe Teisnach nicht schlecht, als sie an der idyllische gelegenen Schutzhütte am oberen Ende des Hochfeldes Besuch von 6 Damen des Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ bekamen. Das ausschließlich ehrenamtlich tätige Team um Leiterin Sieglinde Gens entschloss sich zu einer gemeinnützigen Spende für die neue Kindergartenform in Teisnach, um damit auch ihre Sympathie für diese wertvolle Betreuungs- und Erziehungseinrichtung zu zeigen.  Das insgesamt 7köpfige Mosaikteam engagiert sich seit vielen Jahren für die ausschließlich soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Zudem leisten sie mit ihrem Verkaufsladen in der Adolf-Pfleiderer Straße einen erheblichen Anteil der Nachhaltigkeit. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten von Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch sonstige umweltbewussten Menschen. Frau Gens machte deutlich, dass die Spenden nur möglich sind, weil immer wieder sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Das Kaufhaus steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.  Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt Bedürftige und sozial wertvolle Einrichtungen eingesetzt werden können. Im aktuellen Fall sei jetzt eben der Teisnacher Waldkindergarten an der Reihe gewesen, der sicherlich in der Anfangszeit sehr auf Spenden angewiesen ist.

Voller Freude über die unerwartete Spende stelle die Annika Hödl, die Gründerin und Leiterin des Waldkindergartens „Wald- und Wiesenkinder Teisnach“ den Mosaikdamen die Kindergarteneinrichtung, inmitten der offenbar gut aufgelegten Kindergartenkinder, kurz vor. Die Einrichtung wird vom gemeinnützigen Verein „Natur braucht Zukunft e.V.“ getragen, dessen Vorsitzender Thomas Grotz ist.  Dieser stellt dazu sehr großzügig den Kindern auch seinen Hof für verschiedene Aktionen während des Vormittages zur Verfügung. Der Waldkindergarten bietet derzeit 21 Kinder im Alter von 2½-6 Jahren Betreuungsplätze an und wird von 4 pädagogischen Fachkräften begleitet, die allesamt bereits Erfahrung mit Kindern im Wald haben.
Der größte Finanzbedarf sei für die Schutzhütte als zentrale Anlaufstelle notwendig, wo aktuell noch Dachziegel, eine Schutzfolie, eine neue Hängematte und ein Sonnensegel notwendig sind. Frau Hödl bedankte sie dabei ausdrücklich für die schon getätigten Spenden so vieler Gönner und versicherte dem Mosaikteam, dass auch ihre Spende sehr willkommen sei und gut angelegt werde. Konkret im Auge habe sie einen ausrangierten Bauwagen, der als Aufbewahrungsort für Spielgeräte gebraucht werde.  

Bild "Pfarreiengemeinschaft:Mosaikspende_an_Waldkindergarten.jpg"
Auch die Kinder des Waldkindergartens freuen sich vor ihrer schmucken Schutzhütte sichtlich über die Spende des Mosaikteams, die Sieglinde Gens an Annika Hödl (beide Bildmitte) übergab.  Mit dabei v.l. knieend: Ania Bergbauer, Michaela Piller und Maxi Greif (Betreuerinnen des Waldkindergarens) und stehend von links: Claudia Stieglbauer, Lieselotte Zellner, Maria Hanninger, Martha Heimerl und Waldtraud Weindl
Foto: Herbert Fuchs


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21.08.2019:

Ein Dorf feiert seine Kirche und seinen Patron

Filialkirche Pius X vor 60 Jahren erbaut – Pfarrer Tobias Magerl nennt Kirchenpatron ein Vorbild für alle


Zum Patrozinium versammelte sich nahezu die gesamte Ortschaft Fernsdorf und auch einige Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf, um in Gedenken an den „Heiligen Pius X.“ (der Kirchenpatron) auch das 60jährige Kirchenjubiläum der festlich geschmückten Nebenkirche zu feiern.
Pfarrer Tobias Magerl begrüßte eingangs  besonders die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Hans Edenhofer an der Spitze und die Pfarrgemeinderatsmitglieder mit dem Vorsitzenden Daniel Hof. Auch die Katholische Landjugend fiel durch eine starke Abordnung auf.

Der Geistliche dankte auch dem Männergesangsverein Geiersthal mit Chorleiter Hans Huber, der den Festgottesdienst gesanglich aufwertet. Die Waidlermesse aus der starken Kehle von über 20 gut geübten Sängern erfüllte ergreifend das gesamte Kirchenschiff, so dass der äußere Rahmen sich würdevoll der Predigt anpasste. Magerl skizzierte dabei den Kirchenpatron Pius X. , der von 1903 bis 1914 Papst war, als modernen Heiligen. Pius X. führte den Katechismus ein, sorgte sich sehr um die jungen Christen und um die Bildung der Priester. Dazu gilt er als Kirchenreformer, so dass Fernsdorf auf den Kirchenpatron stolz sein darf. Dazu bezeichnete der Pfarrer den Heiligen wegen seiner Standfestigkeit als Vorbild für uns alle und schloss seine Predigt mit „Heiliger Papst Pius, bitte für uns!“
Mit der Kirche besitzt Fernsdorf seit 60 Jahren einen Mittelpunkt, der von der gesamten Dorfgemeinschaft angenommen wird. Dazu gratulierte Pfarrer Magerl den Fernsdorfern und dankte den vielen freiwilligen Helfern all die Jahre hindurch und besonders Mesner Georg Wölfl, für seinen umfassenden Einsatz über viele Jahrzehnte.
Georg Wölfl ließ dann die Baugeschichte der Filialkirche Revue passieren. Nachdem die ersten Gottesdienste in Fernsdorf 1957 in der Gaststube des Gasthauses Maurer stattfinden mussten, reifte in der Dorfbevölkerung der Plan, doch selber eine Kirche zu bauen und der damalige Pfarrer Dickinger aus Teisnach unterstützte diesen Plan nachhaltig. Schließlich genehmigte das Bistum Regensburg das Vorhaben und am 7. Sept. 1958 erfolgte mit der Grundsteinlegung der Baubeginn durch die Firma Mäder aus Teisnach und vielen fleißigen Fernsdorfern, nach den Plänen von Architekt Ritz aus Viechtach. Nach nur einjähriger Bauzeit konnte die Kirche fast vor genau 60 Jahren, am 30. August 1959 von Domkapitular August Kufner eingeweiht werden und bildet in einer modernen Bauweise das Wahrzeichen von Fernsdorf. Als Kirchenpatron wurde der Heilige Papst Pius X. ausersehen.
Erst nach weiteren 3 Jahren bekam die Kirche ihr Geläut mit 3 Glocken von der Firma Perner aus Passau. Im gleichen Jahr wurde auch die große Muttergottes-Statue an der rechten Vorderseite des Kirchenschiffes platziert, die damals von Pfarrer Krieger mit dem VW Käfer feierlich in einem Autokorso nach Fernsdorf gebracht wurde.
1984 musste die Kirche mit großem Aufwand für fast ½ Million DM innen und außen renoviert werden. Damals wurden der Boden, die Decke, die Fenster und auch die Außenfassade erneuert. Drei Jahre später bekam die Kirche einen aufwendig geschnitzten Kreuzweg, der über 15 Stationen verfügt. Die letzte Station soll ein Gedenken an die Auferstehung sein und war eine Spende der Gemeinde Geiersthal. Im Jahre 1993 wurde schließlich eine lebensgroße Statue des von der Schnitzerei Kopf in Teisnach gefertigen Heiligen Pius X. an der linken Vorderseite des Hauptschiffes angebracht, die seither an den Kirchenpatron erinnert. Den baulichen Schlusspunkt setzte vorläufig die Erneuerung des Kirchenumfeldes im vergangenen Jahr, wo auch ein barrierefreier Zugang geschaffen worden ist.  Hinzu kam die Anschaffung einer neuen Kirchenorgel, eine Spende der Firma Kuchler.
Wölfl erinnerte in einer Laudatio unter Applaus der Gottesdienstbesucher an die bisherigen 4 Pfarrer, die für die Kirche zuständig waren, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Kirchenreinigern, den Blumenspendern, den Ministranten und Lektoren, den Organisten und all  jenen, die er wohl vergessen hatte.
Die Dorf- und Kirchengemeinschaft traf sich anschließend auf Einladung der Familie Mariele und Ludwig Späth in deren Maschinenhalle zu einer kleinen Nachfeier. Hier setzte der Geiersthaler Männergesangsverein mit dem Arberlied emotional nochmal einen Höhepunkt, der die Dorffeier würdevoll abschloss.


Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_4_vom_Festgottesdienst.jpg"
Pfarrer Tobias Magerl umringt von seinen Ministranten beim Festgottesdienst in der voll besetzten und schön geschmückten Filialkirche Pius X in Fernsdorf


Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_des_Pius_X.jpg"  

Bild "Pfarrei Teisnach:Bild_von_Georg_Woelfl.jpg"

1993 kam die Figur des Hl. Pius X an die linke Seite des Hauptschiffes der Kirche




Der Fernsdorfer Mesner Georg Wölfl ließ die 60jährige Geschichte der Kirche nochmals Revue passieren







Fotos: Herbert Fuchs





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22.05.2019:

„Der Friede Jesu und mit dem Kreuz untrennbar verbunden“

Beim Kapiteljahrtag mit Weihbischof Dr. Josef Graf gab es durchaus sehr mahnende Worte


Zum Kapiteljahrtag in der Pfarrkirche St. Margareta in Teisnach war hoher Besuch angesagt. In einem Pontifikalamt gedachte der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf zusammen mit seinen Mitbrüdern aus dem Dekanat Viechtach der verstorbenen Priester und kirchlichen Mitarbeitern bei einem festlichen Gottesdienst. Beim feierlichen Einzug begleiteten die Ministranten und insgesamt 16 Pfarrer und Diakone aus dem Dekanat den hohen Ehrengast aus Regensburg in die festlich geschmückte Pfarrkirche, wo sich auch eine große Anzahl an Gläubigen eingefunden hatten.
Der Festgottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Männergesangverein Geiersthal, der unter der Leitung von Johann Huber passend die Waidlermesse vortrugen und akustisch eindrucksvoll das große Kirchenschiff des Kirchenraums erfüllten. Begleitet wurde der Chor  von Resi Baumgartner und Christa Preisser auf der Zither.
Bei der Begrüßung freute sich der örtliche Pfarrer Tobias Magerl über den bischöflichen Besuch aus Regensburg, von Dekan Dr. Werner Konrad und seinen Mitbrüdern. Besonders freute den Ortspfarrer der zahlreiche Besuch der Gläubigen aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf, sowie dem gesamten Dekanat Viechtach.  
Der Weihbischof ging eingangs auf die Bedeutung des Kapiteltreffens ein und bezog dann aber bei der anschließenden Predigt in einigen sehr schwierigen Themen Stellung. Zunächst bedauerte er die immer wieder negativen Nachrichten in den Medien über die Kirche, wie etwa der jüngste Streik der Kirchenfrauen, die auf einem etwas geschmacklosen marienähnlichen Bild der Gottesmutter den Mund zugeklebt hätten. Dabei müssten auch diese Frauen einsehen, dass schon aus der Polarität der Geschlechter eine Rollenteilung vorgegeben sei und hier sei eben auch die Priesterweihe in der katholischen Kirchen nur für Männer vorgesehen, erklärt der hohe Kirchenmann.
Weiter verwies DR. Graf in diesem Zusammenhang auf den Zustand in der evangelischen Kirche, die das Thema der Priesterweihe für Frauen schon abgeräumt hätten und trotzdem mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben.

Auch auf den Missbrauchs Skandal ging der Weihbischof ein und bedauerte, dass deswegen viel praktizierende Christen unschuldig angefeindet werden. Hier zog er den Vergleich zum Apostel Paulus, der wegen seines Glaubensbekenntnisses sogar gesteinigt worden sei. Der Weihbischof dankte den Gläubigen im Kirchenrund für ihre Standhaftigkeit und rief alle Christen auf mit den vielen Schultern die Verfehlungen einiger Weniger mitzutragen, weil man innerhalb der Kirche schon immer Spannungen aushalten musste. Er verwies dabei auf Jesus Christus, der die Spannungen sogar bis ans Kreuz mitgetragen hat.
Der Weihbischof stellte dann den Jesu Frieden in den Mittelpunkt des christlichen Denkens, der nur mit dem Kreuz möglich sei. Nur dadurch könne die Kirche und unser Glauben etwas bieten, was über diese Welt hinausgeht. Graf vergleicht die Jesunachfolge manchmal auch mit der Kreuznachfolge, die aber schließlich von einer Lebensbotschaft ohne Grenzen kündet.
Bei den Fürbitten bat Friedl Treimer für mehr Mut, Glauben und das Seelenheil aller verstorbenen Priester und aller Gläubigen. Dekan Dr. Werner Konrad dankte in seinem Schlusswort allen Beteiligten für den würdevollen Festgottesdienst und besonders dem hohen Kirchenmann aus Regensburg für seine persönliche Teilnahme.

Bild "Pfarrei Teisnach:Kapiteljahrtag_Grosse_Runde_der_Pfarrer_mit_Weihbischof.JPG"
Ortspfarrer Tobias Magerl (rechts) begrüßt den Weihbischof Dr. Josef Graf (3.v.l.) im Rund seiner Mitbrüder aus dem Dekanat

Bild "Pfarrei Teisnach:Weihbischof_Dr._Graf_Bild_2.JPG"
Weihbischof Dr. Josef Graf richtete in seiner Predigt sehr mahnende Worte an die Gläubigen


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06.05.2019:

Geballte Mesner-Kompetenz in Teisnach

Frühjahrstreffen des Mesnerverbandes erstmals in der Bayerwaldgemeinde

Zusammen mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Brandl aus Straubing haben sich die Mesner der Region Straubing-Deggendorf zu ihrem Frühjahrstreffen in Teisnach eingefunden. Rund 50 Mesnerinnen und Mesner waren der der Einladung in den Bayerischen Wald gefolgt. In der Pfarrkirche St. Margareta bildete die Messfeier mit Ortspfarrer Tobias Magerl den Auftakt des gemeinschaftlichen Nachmittags, Organistin Steffi Haimerl begleitete den kräftigen Gesang der versammelten Mesner mit der Orgel. Nachdem die sechs heimischen Mesner aus Teisnach, Patersdorf, Geiersthal, Fernsdorf und Kaikenried den Lektorendienst während des Gottesdienstes übernommen hatten, gab Pfr. Magerl im Anschluss daran eine kurze Kirchenführung durch das neugotische Gotteshaus. Schwer beeindruckt zeigten sich die anwesenden Kirchen-Spezialisten dabei vor allem auch von der geräumigen und perfekt organisierten Sakristei von Teisnachs Mesnerin Christine Oswald. Im Pfarrsaal folgte anschließend ein reger Informationsaustausch, Straubings Stiftsmesner Gerhard Brandl verwies dabei auf aktuelle Termine und dankte herzlich für die Gastfreundschaft der örtlichen Mesner, die abschließend für ein reiches Küchenbuffet und eine deftige Brotzeit gesorgt hatten.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mesnertreffen_Teisnach_2019.jpg"
Die Mesner in der Teisnacher Pfarrkirche mit Ortspfarrer Tobias Magerl und Vorsitzendem Gerhard Brandl (2. von rechts)


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06.05.2019:

Ein Strauß Blumen für das Teisnacher „Mosaikteam“

Sozialkaufhaus unterstützt Förderzentrum Viechtach mit großzügiger Spende

Teisnach. Da staunten die verantwortlichen Leiterinnen des Sonderpaedagogischen Förderzentrum Viechtach (SFZ), als sie die Nachricht erhielten, dass vom Teisnacher Sozialkaufhaus „Mosaik“ eine stattliche vierstellige Spende an den Förderverein der Schule gegangen ist.  Das 7köpfige Damenteam engagiert sich seit vielen Jahren für die ausschließlich soziale und zwischenzeitlich unbestritten auch  sehr umweltgerechten Einrichtung der Pfarrkirchenstiftung Teisnach. Die Kunden kommen aus allen Gesellschaftsschichten von Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch sonstige umweltbewussten Menschen. Das Kaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Straße steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr.
Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben dem Mosaikteam immer wieder Mittel, die bis auf den letzten Cent für echt  Bedürftige eingesetzt werden können:, „Wo Hilfe gebraucht wird, versucht man zu helfen“!  so ist das Motto des von Teams um Sieglinde Gens. Als das Mosaikteam vom Bedarf beim Förderzentrum hörte, war klar, dass sie hier helfen würden.
Als Dank für die spontane und überraschende Unterstützung besuchten nun die Schulleiterin Birgit Heigl-Venus und ihre Stellvertreterin Christina Riedl-Pradel mit einem Blumenstrauß und Dankeschönpralinen  die vollkommen ehrenamtlich tätigen Damen in Teisnach, um ihre Anerkennung auszusprechen. Im Förderzentrum sind derzeit 120 Schüler aus dem gesamten Altlandkreis Viechtach in 5 Ganztagsklassen und 4 Regelklassen untergebracht. Dazu kommen nochmals 20 Kinder aus schulvorbereitender Maßnahmen, die ebenfalls betreut werden. Im Förderzentrum liegt der Bildungsschwerpunkt beim Erlernen der Sprache und dazu die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder, die für ein hohes Maß an Lebenskompetenz notwendig sind. Die beiden Pädagoginnen berichteten, dass besonders die Ganztagsschule erhebliche Lehrmittel einfordere und mit dieser segensreichen Spende jetzt auch zusätzliche Lehrmittel und Lehraktivitäten angeschafft und unternommen werden können, die nach der rechtlichen Finanzausstattung nicht vorgesehen wären.
Frau Gens machte deutlich, dass die Spenden nur möglich sind, weil immer wieder sehr hochwertige und saubere Kleidung abgegeben werde. Zusätzlich mit Spenden bedacht worden sind auch noch Pfarrer Joseph für seiner Heimat in Indien, wo es eine Überschwemmung gab, die Tafel Viechtach, das Tierheim Pometsau, Behinderteneinrichtung Schreinermühle, Kinderheim Kostenz und die Lebenshilfeeinrichtung Schweinhütt.

Bild "Pfarrei Teisnach:Mosaikspende_an_Foerderzentrum.jpg"

Ein Dankeschön mit einem Strauß Blumen und einem Präsent vom Förderzentrum Viechtach an das Mosaikteam Teisnach im ansprechenden Ambiente des Sozialkaufhauses (v.l. Martha Heimerl, Konrektorin Christina Riedl-Pradel, Schulleiterin Birgit Heigl-Venus von der Förderschule, Mosaikleiterin Sieglinde Gens, Jutta Müller-Dietz und  Claudia Stieglbauer)
Foto: Herbert Fuchs



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21.01.2019:

Hans Edenhofer als Kirchenpfleger bestätigt

Teisnacher Kirchenverwaltung konstituiert sich


Bereits kurz nach der konstituierenden Sitzung, bei der Hans Edenhofer einstimmig als Kirchenpfleger wiedergewählt wurde, hat die neue Kirchenverwaltung ihre Arbeit aufgenommen: In einer Bestandsaufnahme aller kirchlichen Gebäude soll ein Plan über zukünftige Sanierungsmaßnahmen erstellt werden. Als erstes wurde die Teisnacher Pfarrkirche begutachtet, ehe sich die Mitglieder im Mosaikladen von Frau Sieglinde Gens die Einrichtung vorstellen ließen, ein Erfahrungsaustausch mit den ehrenamtlich tätigen Frauen schloss sich an. Im Rahmen der Sonntagsmesse in Teisnach schließlich wurden zwei verdiente Mitglieder aus der Kirchenverwaltung offiziell verabschiedet: Georg Wittmann gehörte dem Gremium 24 Jahre an, Rupert Kerscher 12 Jahre. Pfarrer Tobias Magerl verlieh den Ausgeschiedenen die bischöfliche Urkunde und bedankte sich für das jahrelange Engagement, was die Gläubigen mit einem kräftigen Applaus bedachten. Kirchenpfleger Hans Edenhofer und PGR-Sprecher Daniel Hof überreichten den beiden ehemaligen Mitgliedern im Namen der Pfarrei als kleine Anerkennung ein Präsent.

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Die neue Teisnacher Kirchenverwaltung: (von links) Hans Kasparbauer, Daniel Hof (Vertreter des PGR), Georg Wölfl, Pfr. Tobias Magerl, Sepp Hacker, Kirchenpfleger Hans Edenhofer, Anna Niedermeier und Georg Hinkofer (Foto: Oswald)

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Verabschiedung langjähriger Mitglieder: (von links) Pfr. Tobias Magerl, PGR-Sprecher Daniel Hof, Rupert Kerscher , Georg Wittmann und Kirchenpfleger Hans Edenhofer (Foto: Muhrhauser)